03.03.2016

Naturwissenschaften klare Gewinner der Oberstufenreformen des Woeste-Gymnasiums

mint.pngDie vier MINT-Fächer Biologie, Chemie, Informatik und Physik haben die durch die am Woeste-Gymnasium durchgeführten Reformen beabsichtigte Stärkung erfahren.

Die nachfolgende Auszählung gibt für jeden Abiturjahrgang die Anteile der Schüler wieder, die ein, zwei oder drei der MINT-Fächer beim Eintritt in die Oberstufe angewählt haben.


1 NW
2 NW
3 NW
Abiturjahrgang 2016
43%
57%
0%
Abiturjahrgang 2017
33%
59%
8%
Abiturjahrgang 2018
9%
60%
31%

Der erste Schub für die Naturwissenschaften resultierte wesentlich aus der Umstellung des „Blockungsrahmenmodells“1 (siehe unten) des Woeste-Gymnasiums vom Abiturjahrgang 2016 auf den Abiturjahrgang 2017. Diese Umstellung hatte das erklärte Ziel, angesichts kleiner werdender Jahrgänge die Existenz kleiner Fächer wie Chemie, Informatik oder Physik zu sichern.

Ein zweiter Schub resultierte im darauffolgenden Jahr unter anderem aus der Einführung des Faches „Sozialwissenschaften bilingual-englisch“ als vollwertige zweite Fremdsprache. Die dadurch erzielten Synergie-Effekte kamen wiederum den Naturwissenschaften zugute. Nicht wenige Schüler konnten ein Fach mehr anwählen und haben sich dabei für eine Naturwissenschaft entschieden. Fast ein Drittel der Schülerschaft wählte nunmehr drei Naturwissenschaften an!

Fachspezifisch betrachtet ist der prozentuale Zugewinn in Chemie, Physik und Informatik besonders stark. Das Fach Biologie wurde auch vor den Reformen bereits zu von mehr als 90% der Schüler eines Jahrgangs  angewählt.

Der Aufschwung der Naturwissenschaften setzt sich, soweit bisher ersichtlich, auch in der Qualifikationsphase (Stufen Q1 und Q2) signifikant fort.

Die Sprachen und Gesellschaftswissenschaften haben trotz des naturwissenschaftlichen Aufschwungs keinen Einbruch erlitten. Ihr Status konnte unter anderem dadurch abgesichert werden, dass der beschriebene Synergie-Effekt in „Sozialwissenschaften bilingual-englisch“ die erwünschte Wirkung zeigte und Anreize insbesondere für das Sprachenlernen (Zertifikate, „Drehtüren“ etc.) ausgebaut wurden.


1: Das Blockungsrahmenmodell gibt vor, welche Kurse als Blöcke parallel im Stundenplan der Schule liegen (werden); aus einem Kursblock kann ein Schüler offensichtlich immer nur höchstens einen Kurs anwählen (Menü-Prinzip).



Letzte Änderung: 03.03.2016